Die Nittenauer Clubberer feierten rundes Jubiläum in festlichem Ambiente
Gäste von der obersten Clubetage über Fanbetreuung, der neuen Vorstandschaft des Bezirks II Ostbayern sowie der Stadt Nittenau gaben sich die Ehre.
Ein Abend von höchsten Ansprüchen wurde das 40jährige Jubiläum des 1. FC Nürnberg-Fanclubs Regental Nittenau. Bereits zu vorgezogener Nachmittagsstunde trafen sich Vorstandschaft und fleißige Helfer und ließen den vollbesetzten Saal des Landgasthofs und Vereinslokal Schmidbauer in Muckenbach in glänzendem Rot-Schwarzem Ambiente erstrahlen.
Vorsitzender Manuel Fischer begrüße eingangs die Delegation des 1.FC Nürnberg mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Meier und dem Urgestein der Fanbetreuung, Karl Teplitzky, den ehemaligen Vorsitzenden der organisierten FCN-Fanclubbetreuung des Bezirks II Ostbayern Dieter Altmannund dessen Nachfolger Franz Thoma, den Vertreter der Stadt Nittenau, 2. Bürgermeister Karl-Heinz Stich, und eine Delegation des Partnervereins der Clubfreunde Roding. Er freute sich über so viel Club-Kompetenz und informierte die Anwesenden über ein weiteres Jubiläum: Seit über 20 Jahren beheimatet der Landgasthof Schmidbauer den Fanclub, weitere 20 Jahren sollen folgen. In seinem Grußwort ging Aufsichtsratsvorsitzender Peter Meier auf die Problematik der Zusammenstellung des Spielerkaders ein, in der Transfererlöse lebenswichtig seien und der Qualitätsverlust des Kaders einfach logische Konsequenzen sind. Der Club konnte sich aber in der nahen Vergangenheit finanziell festigen, der Erhalt der Lizenz ist längst kein Zitterspiel mehr, die Rückkehr in die 1. Liga wurde als mittelfristiges Projekt ins Auge gefasst.
Anschließend griff er das brisante Thema des Stadionumbaus auf. Durch den Abbau der Laufbahnen soll ein reines Fußballstadion entstehen, für die Attraktivität der Zuschauer, als auch für neue Finanz- und Vermarktungsmöglichkeiten. Betreiber bleibt die Stadt Nürnberg, die Clubkasse ist mit einem Anteil von 30 Millionen Euro gefordert. Ein Dauerbegleiter und Wegfährte durch die vergangenen 40 Jahre ist unser ehrenamtlicher Fanbetreuer und Urgestein Karl Teplitzky, der schon am 14.02.1986 bei der Gründungsversammlung anwesend war und die Gründungsurkunde überreichte. Er freute sich über die jahrzehntelange Verbundenheit, gab aus der Sicht der Fanbetreuung kurze Einblicke über den sozialen Stellenwert der Fanszene und den geplanten Stadionumbau. Anschließend stellte sich Franz Thoma als Nachfolger der Seele des Bezirks II Ostbayern, Dieter Altmann, vor und freute sich auf eine weiterhin harmonische Zusammenarbeit. Der Vertreter der Stadt Nittenau 2. Bürgermeister Karl-Heinz Stich bezeichnete den Fanclub als unverzichtbares Element des Nittenauer Gesellschaftslebens, wünschte viel Euphorie mit dem Herzensverein, gute Clubzeiten und viel Grund zum Feiern. Mit nostalgisch und aktueller Bildergalerie per Power-Point stellte Vorsitzender Manuel Fischer die Besonderheiten und Höhepunkte des Fanclubs Regental Nittenau dem Publikum genauer vor, einige Bildungslücken wurden geschlossen, gleichzeitig wurde der Beitrag zum optimalen Dosenöffner für die Ehrungen der Gründungsmitglieder Markus Ernst, Josef Schwarzfischer, Edmund Windl, Wilhelm Vogl, Günter Michl, Andreas Rippel, Roland Schiller und Franz Weber.
Es folgte der Austausch von Erinnerungsgeschenken, die Ehrengäste und der Partnerverein Clubfreunde Roding wurden mit einer Fanclubuhr überrascht, Gegengeschenke wurden überreicht, der Jubiläumsverein erhielt ein Erinnerungstrikot und weitere Fanartikel. Die anschließende Podiumsdiskussion mit Peter Meier wurde mit viel Leben und Emotionen erfüllt. Brisante Fragen über den Stadionausbau, Spielerverkäufe, sportliche Ziele brachte Peter Meier den aufmerksamen Gästen kompakt und prägnant und für alle verständlich rüber. Mit Fachsimpeln und Schwelgen in besseren „Glubbzeiten“, abseits vom Zweitliga-Alltag, der alle bald wieder einholen wird, endete eine hochkarätige Veranstaltung, die allen Gästen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
